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Tipps für das Training mit älteren Pferden

Tipps für das Training mit älteren Pferden

 Das Training mit einem älteren Pferd ist meist ein Vergnügen und recht einfach. Es hat über die Jahre gelernt, was ihr von ihm wollt und macht die Übungen wie ein Profi. Es ist selbstbewusst und glücklich, wenn es seine Aufgaben erfüllen kann. Manchmal ist das Training aber doch nicht so leicht: Das ältere Tier wird schneller müde als die jüngeren, ist oft ein bisschen steifer und muss hin und wieder auch neue Dinge lernen. Kein Grund zu verzweifeln! Ein paar kleine Veränderungen können schon helfen.

 

Ältere Tiere können sich oft besser konzentrieren, was es leichter macht sie zu unterrichten. Auf der anderen Seite reagieren sie auch sensibler auf subtile Signale. Daher ist es wichtig, präzise zu arbeiten, damit das Pferd die Aufgabenstellungen nicht verwechselt. Es ist hilfreich, die ersten Signale übertrieben stark zu setzen, um sie klar und leicht erkennbar zu machen.

Tipp 1 – Denkt immer daran, dass ältere Pferde aufgrund ihres großen Erfahrungsschatzes oftmals schon antizipieren, was ihr von ihnen verlangt. Seid geduldig und genau. Wiederholt eine Übung nicht öfter als dreimal, und macht danach etwas anderes. Abwechslung ist auch eine Form von Belohnung.

 

Wir alle kennen das Prinzip „Wer rastet, der rostet“? Dies trifft vor allem auf ältere Pferde zu. Daher ist es wichtig, mindestens viermal pro Woche mit ihnen zu trainieren, um ihre Fitness zu erhalten. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass ältere Pferde weniger Training brauchen. Im Gegenteil, ein älteres Pferd braucht sogar ein wenig mehr Training. (Achtung: Wir sprechen hier nicht von alten Pferden.)

Tipp 2 – Zu wenig Training kann genauso wie zu viel Training zu Trägheit und Müdigkeit führen. Ein Hinweis darauf, dass euer Pferd mehr gefordert werden sollte anstatt weniger, ist eine schnelle Ermüdung beim Training. Intervalltraining eignet sich besonders gut zum Aufbau und zum Erhalt der Fitness.

  

Ich empfehle gerne Cross-Trainingsprogramme. Macht Übungen, die neben den Hauptmuskelgruppen auch das Gehirn eures Pferdes trainieren. Arbeitet auch an seiner Beweglichkeit, so dass euer Tier über die Jahre nicht steif wird.

Tipp 3 – Jedes Pferd hat seine Schwächen. Erkennt diese und macht Übungen, die diese Schwachstellen stärken. Kreisförmige Stangenarbeit im Trab ist zum Beispiel eine einfache aber auch sehr effektive Trainingsmethode.

 

Der Erhalt der Beweglichkeit ist essentiell für die Gesundheit der Gelenke eures Pferdes. Aktive Gymnastik und Stretching verbessern die Beweglichkeit und helfen Spannungen abzubauen. Regelmäßige Bewegung „schmiert“ die Gelenke.

Tipp 4 – Gymnastik ist wie Yoga für euer Pferd. Wenn ihr aktive und passive Übungen vor, während und nach dem Training einbaut, dann lockert ihr Muskeln und Gelenke und verbessert die Leistungsfähigkeit.  Und logischerweise ist eine Massage vor allem für ältere Pferde immer eine Wohltat.

 

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