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Die Skelettmuskulatur

Die Skelettmuskulatur

Die Skelettmuskulatur leistet Beeindruckendes; sie hält das Skelett des Pferdes zusammen und erlaubt ihm gleichzeitig viele verschiedenartige Bewegungen. Pferde sind sehr begabte Kreaturen, die nicht nur extrem schnell galoppieren können, sondern auch springen, schwimmen, ‘ballettartig tanzen’, gleiten, sich drehen etc. und das alles noch dazu mit einem Reiter auf ihrem Rücken! Ihre Gestalt und ihre Biomechanik machen sie beweglich und für uns angenehm zu reiten.

 

Die Muskulatur überzieht den ganzen Körper. Dabei arbeiten die Muskeln einzeln und in Gruppen zusammen. Muskelgruppen arbeiten stets miteinander und gegeneinander (Agonist und Antagonist), um eine geschmeidige Bewegung zu ermöglichen.

Tipp 1 - Im Allgemeinen kreuzen sich die meisten Muskeln an den Gelenken. Das bedeutet, dass eine verspannte Muskulatur die Beweglichkeit der Gelenke einschränkt. Regelmäßige Übungen zur Mobilisierung und Massagen helfen, die optimale Leistungsfähigkeit der Muskeln zu erhalten und so eine flüssige Bewegung der Gelenke zu ermöglichen.

 

Die unterschiedlichen Formen der Muskeln unterstützen den effizienten Energietransfer im Körper. Von der Funktionsweise her sind aber alle Muskeln gleich. Isometrische Kontraktionen erzeugen Kraft, obwohl sich die Muskellänge nicht verändert; z.B. zum zum Stabilisieren beim Aufsitzen. Isotonische Kontraktionen erzeugen Kraft durch die Veränderung der Muskellänge (konzentrisch = Verkürzung; exzentrisch = Verlängerung); z.B. bei Bewegung.

Tipp 2 - Macht Euch bewusst, welche Muskeln Eures Pferdes für die Bewegung und welche für die Stabilisierung zuständig sind. Dieses Wissen hilft euch zu entscheiden, welche Übungen wichtig sind, um Kraft und Ausdauer für die optimale Leistungsfähigkeit aufzubauen.

 

Probleme mit der Ausrüstung sind immer ein heißes Thema. Eine gut passende Ausrüstung (Sattel etc.) ist nicht nur ein Wohlfühlfaktor für Euer Pferd. Es gibt auch viele Trainingshilfen auf dem Markt. Wenn diese richtig verwendet werden, dann helfen sie Euch bei der Ausbildung und beim Training des Pferdes. Andererseits kann jede Art von Ausrüstung auch Blockaden verursachen oder die Muskelfunktion beeinträchtigen.

Tipp 3 - Beobachtet die Gestalt Eures Pferdes und die Entwicklung seiner Muskulatur. Schlecht passendes oder falsch verwendetes Equipment schädigt die Muskeln und führt zu übermäßiger Muskelbildung oder Muskelschwächung. Beides könnt Ihr normalerweise leicht beim genauen Betrachten Eures Pferdes erkennen.

 

Muskelkrankheiten sind weiter verbreitet, als man denkt. Oft hängen sie mit der Rasse zusammen (z.B. Polysaccharid-Speicher-Myopathie oder PSSM bei Quarter Horses oder Warmblütern). Wenn Ihr einen Verdacht habt, lasst einen Tierarzt die Diagnose stellen.

Tipp 4 - So wie beim Menschen können viele Probleme mit den richtigen Mitteln behoben werden. Manchmal braucht es Medizin und/oder natürliche Mittel, manchmal reichen ein gutes Ernährungsprogramm und die richte Menge und Art von Training (inklusive bestimmtes Aufwärmen und Abkühlen). Wenn Ihr unsicher seid, dann fragt einen Experten.

 

Muskeln, die nicht richtig funktionieren können, beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit. Viele Probleme mit der Muskulatur können mit der entsprechenden Unterstützung behoben werden. Und natürlich sind Massagen immer von Vorteil!

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