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Cross-Training - Warum und wie?

Cross-Training - Warum und wie?

Cross-Training - Warum und wie?

 

Wusstest du dass Cross-Training zahlreiche körperliche, mentale und emotionale Vorteile für dein Pferd bietet? Warum? Während des Trainings agieren die unterschiedlichen Körpersysteme miteinander. Das ist zwar für die Fitness von Vorteil, kann jedoch die Leistung einschränken.

Beim Cross-Training werden mit den verschiedenen Gängen und Aktionen unterschiedliche Muskelgruppen aktiviert und das ist gut für dein Pferd. Regelmäßig durchgeführt, unterstützt es den Muskelaufbau, erhält die allgemeine Kondition, unterstützt die eigene Körperwahrnehmung und Konzentration, und es macht das Training für dich und dein Pferd zu einem echten Vergnügen. Es fühlt sich nicht mehr wie Arbeit an!

 

Stangen können die Arbeit mit allen Gängen miteinbezogen werden. Sie helfen dem Pferd die Beine heben zu lernen und die Hinterhand zu aktivieren. Der Schub aus der Hinterhand ist für eine effiziente Energieverteilung in der Bewegung besonders wichtig. 

Tipp 1 – Sorge für Abwechslung mit der Stangenaufstellung. Das erhöht die Konzentration. Wechsle die Aufstellung regelmäßig. Wenn sich dein Pferd an die Arbeit mit den Stangen gewöhnt hat, kannst du beginnen mit niedrigen Cavaletti und einseitig erhöhten Stangen zu arbeiten.

 

Dressurmanöver wie Schenkelweichen, und Seitengänge (traversen und renvers), aktivieren den Rücken und die Hinterhand. Diese Übungen stärken die Muskeln des Pferdes, helfen die Hinterhand zu heben und unterstützen die Gangelastizität. 

Tipp 2 – Mache diese Übungen im Schritt während des Aufwärmens jedoch erst nach den ersten 10 Minuten. Denk daran, dass eine gute Technik essentiell ist, wenn du den gewünschten Effekt erreichen möchtest. Wenn ihr eine fundierte Technik habt, kannst du diese Übungen mit deinem Pferd in allen Gängen machen. 

 

Trailreiten ist großartig für das Herz-Kreislaufsystem und verbessert die Fitness allgemein. Mache ausgedehnte Ritte mit einer gesunden Mischung aus Trab und Galopp. Es tut deinem Pferd sehr gut sich einmal ganz „natürlich“ bewegen zu dürfen, frei und nur nach vorne. Das wirkt erfrischend auf Stimmung und den Geist. 

Tipp 3 – Reite ohne Versammlung am langen Zügel. Im Galopp ist das besonders fein für dein Pferd, weil es dann andere Muskeln dehnen und strecken kann. 

 

Es ist wichtig für dein Pferd zu lernen, am Doppellonge oder am langem Zügel gehen. Ich empfehle dies für jüngere Pferde. Arbeit an der Longe kann positiv für ältere Pferde sein und ich empfehle es nicht für Pferde unter sechs Jahren, außer Doppellonge.

Tipp 4 – Für ein besonders gutes Ergebnis empfehle ich, die Arbeit am Doppellonge/langen Zügel und an der Longe mit Stangenarbeit zu kombinieren. An der Longe oder am langen Zügel sollte das Pferd in einem guten Rahmen gehalten werden. Lang und tief, um Heben über die Hinterhand und somit den Muskelaufbau zu fördern. 

 

Aktive Gymnastikübungen können vom Boden aus oder unterm Sattel ausgeführt werden. Diese Übungen fördern das Beugen und Strecken der Muskeln und die Beweglichkeit der  Gelenke. Die Übungen sind eine Kombination aus Muskelkontraktion und Muskeldehnung, um alle Muskel- und Gelenksfunktionen zu fördern. 

Tipp 5 – Baue mindestens dreimal pro Woche aktive Gymnastikübungen in dein Reitprogramm ein. Ein gut bewegliches Pferd führt seine Übungen kontrolliert und balanciert aus. Ich empfehle, dass du dir für jede Einheit ein anderes Thema aussuchst. Zum Beispiel einmal Kopf- und Halsübungen und an anderen Tagen, Übungen für den Rücken oder die Hinterhand. 

 

Für das beste Erfolgsergebnis lasse alle Aspekte des Cross-Trainings mindestens einmal im Monat in dein Programm einfließen. 

 

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